Protokoll der 3. Generalversammlung MPV 2017

 
 

Auch dieses Jahr wurde das Hotel Arte in Olten für die Durchführung der jährlichen Generalversammlung bestimmt. 90 Personen – stimmberechtigte Mitglieder und Gäste – reisten aus der ganzen Schweiz an.
Seit 2015 ist es den Mitgliedern freigestellt, brieflich oder online abzustimmen. Diese Möglichkeit nutzten 117 Mitglieder. Zusammen mit den anwesenden Stimmberechtigten entsprachen sie einer Stimmkraft von 207, die Stimmenmehrheit betrug demnach 104. Bereits im Vorfeld zur Generalversammlung, beim gemeinsam eingenommenen Willkommens kaffee, fanden angeregte Gespräche statt – wie immer standen die letzten News der Branche im Fokus. 2017 standen die Wahlen in den zwei MPV-Gremien an; dadurch dauerte der formelle Teil der Versammlung ein bisschen länger als sonst. Den informellen Teil verbrachten die Mitglieder bei einem vom MPV spendierten Mittagessen. Der Auftritt von Martin Sumi begeisterte die Anwesenden, konnte man wieder einmal Tränen lachen. Die diesjährige Generalversammlung wurde durch MPV-Vizepräsidentin Manuela Bichsel eröffnet.

 

Traktandum 1.1:

Begrüssung und Eröffnung durch Manuela Bichsel «Geschätzte Anwesende Es ist mir eine Freude, Sie alle hier im Hotel Arte willkommen zu heissen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass eure Teilnahme an einer Veranstaltung, die an einem Sonntag stattfindet, eine besondere Wertschätzung verdient. Dafür mein herzliches Danke an diejenigen, die auch einen weiten Weg nicht gescheut haben, um der Generalversammlung des MPV beizuwohnen.
Erlauben Sie mir, unsere Gäste einzeln zu begrüssen: Es sind dies Herr Dr. Ruedi Hadorn, Direktor des SFF, Frau Therèse Widmer, die Ehefrau von Markus Widmer, und zuletzt Herr Dr. Guido  Böhler, Chefredaktor unserer Fachzeitschrift fa. Entschuldigt hat sich Rolf Büttiker, Präsident des SFF.


Ich begrüsse unsere anwesenden Ehrenmitglieder und Ehrenmitglieder mit besonderem Status: Alois Arnet, Hans Bichsel, Roby Favre, Hansjörg Fischer, Jules Gassmann, Paul Krähenbühl, Romuald Linggi, Werner Sidler.

Ich begrüsse die anwesenden Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission: Christian Bütikofer und Robert Favre. Ich begrüsse die anwesende Vertreterin vom Hausverband Fleisch + fit: Natalie Brunner. Die übrigen Hausverbände haben sich durch die Geschäftsstelle resp. Verbandsleitung mit einer Delega vertreten lassen. Selbstverständlich begrüsse ich die komplett anwesende Verbandsleitung bestehend aus Albino Sterli, Beat Ungricht, Markus Widmer, nicht zuletzt Toni Abbühl und erstmals Herrn Tarek Arraki, der seit Januar 2017 als Nachfolger von Frau Crimi tätig ist, sowie unsere Geschäftsführerin Giusy Meschi.
Ich bitte um Kenntnisnahme, dass ab heutiger GV die abwesenden Ehrenmitglieder und Ehrenmitglieder mit besonderem Status nicht namentlich erwähnt werden. Falls es keine Einwände zur Traktandenliste gibt, erlaubt mir bitte, ein paar Worte und Gedanken an euch zu richten. Im Laufe des Jahres wird unser Verband immer wieder mit Fragen zu den Hausverbänden konfrontiert. Aus diversen Gesprächen vor allem mit alteingesessenen Mitgliedern scheint uns, dass diese sich gegenüber den Mitgliedern der Hausverbände benachteiligt fühlen. Wir können die haltlosen Behauptungen nicht einfach stehen lassen, denn es ist wichtig, dass jedes einzelne Mitglied die Rolle und Wichtigkeit der Hausverbände in unserer Verbandsstruktur wirklich versteht, um die Missverständnisse aufzuklären. Ich ergreife deshalb die Gelegenheit, um eine Zusammenfassung der Thematik abzugeben, wobei ich auf die Gründe für deren Gründung kurz eingehen werde.
Ende 2008/Anfang 2009 führte der MPV eine Analyse der Mitglieder- und Sektionsstrukturen durch. Dazu gehörte selbstverständlich auch eine generelle Analyse der Fleischbranche. Bis und mit heute gelten die daraus gewonnenen Erkenntnisse:

• Die Anzahl der Mitarbeitenden in der Fleischbranche ist stabil, obwohl die Anzahl der gewerblichen Betriebe abnimmt. • Die Anzahl Mitarbeitenden in den Mittel- und Grossbetrieben nimmt zu.

• Die Anzahl an ausgebildetem Personal und Lehrlingen nimmt stetig ab.

• Die Anzahl an nichtqualifiziertem Personal nimmt ständig zu.
Die Situation auf Verbandsebene zeigte folgendes Bild:

• Die Abnahme der Anzahl Fachleute und Lehrlinge führte automatisch zu weniger Neueintritten in den Verband.
• Fehlendes Interesse an einer Mitgliedschaft in ihren Berufsverband gepaart mit allgemeinem Desinteresse und auch Misstrauen trug zum Mitgliederschwund bei.

• Die Mitgliederstruktur bestand aus rund 40 % Mitgliedern, die nicht im aktiven Berufsleben standen und somit auch keine finanziellen Einnahmen beim Verband generierten. Der MPV verliert jährlich altersbedingt sehr viele treue Mitglieder. Dies führt wiederum zu einer Bestandesabnahme der Mitgliederzahlen, die nicht durch Eintritte von neuen Einzelmitgliedern kompensiert werden kann.
Betrübt mussten wir feststellen, dass jährlich immer mehr Mitglieder den bescheidenen, seit 10 Jahren auf Fr. 144.– unangetasteten Mitgliederbeitrag nicht mehr bezahlen wollen oder können. Die Folge davon ist ebenfalls eine Reduktion der Anzahl Mitglieder.
Wir stellten fest, dass Neumitglieder, vor allem jüngere, eine Sektionsmitgliedschaft ablehnten. Gemäss Statuten vor Mai 2014 waren diese Mitglieder aus diesem Grund nicht stimmberechtigt.
Zugleich war und ist es eine unumstössliche Tatsache, dass die Sektionen entweder fusionieren oder sich auflösen, weil sie ihre Vorstände nicht mehr bestellen können. Zudem finden sich in den Sektionen nur vereinzelt junge Mitglieder. Der übergrosse Teil von Sektionsmitgliedern besteht aus Mitgliedern, die nicht mehr im aktiven Arbeitsprozess tätig sind. Aufgrund der Statuten vor Mai 2014 waren jedoch nur abdelegierte Sektionsmitglieder (und Ehrenmitglieder) stimmberechtigt.
Der Verband stand vor einem Dilemma: Gemäss Statuten vor Mai 2014 mussten MPV-Delegierte Jahresbericht, Jahresrechnung, Wahlen und Verbandtrategie abnehmen. Was würde geschehen, wenn ebendiese Mitglieder nicht mehr ihrer Pflicht als Mitglied nachkommen würden (aus Altersgründen, Interessenlosigkeit)?
Wir mussten Möglichkeiten schaffen, eine Besitzesstandgarantie für langjährige und verdiente MPV-Mitglieder zu gewährleisten, bis anhin den Einzelmitgliedern, zu denen wir auch die Lehrlinge zählen, zu ihrem Stimmrecht zu verhelfen, die Stimmkraft des Verbandes zu festigen und nicht zuletzt die Anzahl von stimmberechtigten Mitgliedern im aktiven Arbeitsprozess zu erhöhen.
So entstand das Projekt der Hausverbände. Die Statuten wurden dementsprechend angepasst. Die Gründung von Hausverbänden zeigte mit sofortiger Wirkung Folgendes:

• Der Mitgliederschwund konnte aufgefangen werden, die Anzahl Mitglieder im aktiven Arbeitsleben wächst sogar und führt zu einer Stärkung des Verbandes und zu erhöhtem Organisationsgrad der Arbeitnehmenden;

• Es werden regelmässige finanzielle Einnahmen generiert; dadurch, dass die Beiträge der Hausverbände über die jeweiligen Betriebe abgerechnet werden, werden die Rechnungen umgehend saldiert und Eintreibungskosten vermieden;

• Die Sozialpartnerschaft wurde gestärkt; rückblickend auf acht Jahre seit Gründung des ersten Hausverbandes ist es so, dass wir genau zwei arbeitsrechtliche Fälle, welche Mitglieder von Hausverbänden betrafen, nicht im Dialog lösen konnten;

• Wenn man die gesamten aufgelaufenen Rechtskosten seit 2008 addiert, kommen wir auf eine Summe von fast Fr. 400 000.–. Der stete und vertiefte Dialog zwischen Hausverbänden und MPV reduziert mögliche Rechtskosten massiv.
Für unseren Verband ist die Gründung neuer Hausverbände kein abgeschlossenes Projekt, im Gegenteil. Damit der MPV weiterhin als alleiniger Sozialpartner seiner Rolle in der schweizerischen Fleischbranche gerecht werden kann, braucht es die grösstmögliche Abstützung.
Aber nicht nur die Gründung weiterer Hausverbände beansprucht unsere Aufmerksamkeit.

 Mit welchen Konsequenzen muss der MPV rechnen bei Thematiken wie:

• Altersreform 2020;

• Digitalisierung der Arbeitswelt;

• die von Arbeitgeberseite immer lauter verlangte Auflockerung des Arbeitsgesetzes;

• Ausweitung des GAVs auf verwandte Lebensmittelbranchen wie zum Beispiel Convenience;

• Rolle der Sozialpartnerschaft;

• die Struktur der Arbeitnehmenden in der schweizerischen Fleischbranche, die sich stets ändert;

• fehlende Fachkräfte und Auszubildende;

• schwindendes und teilweise völliges Desinteresse seitens der Arbeitnehmenden, sich mit ihrer Arbeitsumwelt auseinanderzusetzen; Von unserem Sozialpartner und anderen Akteuren der Branche wird erwartet, dass sich unser Verband gegen aussen politisch positioniert. Wird von unseren Mitgliedern dasselbe erwartet?
Falls dies so wäre, kommen unweigerlich Fragen auf wie:

• Welche politische Richtung würde eingeschlagen und von wem würde diese bestimmt werden?

• Würde der Verband sich der Sachpolitik oder der Parteipolitik verschreiben?

• Woher die Ressourcen dafür nehmen?

• Will der MPV die jetzige politische und finanzielle Unabhängigkeit überhaupt infrage stellen?

• Wäre es angebracht, langfristig mit möglichen Anschlüssen an Dachverbänden der Arbeitnehmerseite zu liebäugeln?

• Was wären die Konsequenzen von all diesen Überlegungen und Fragestellungen?

• Wären unsere Leitsätze ohne Einschränkungen auf mögliche Visionen anwendbar?

• Ist es überhaupt notwendig, in diese Richtung zu denken?
Es ist eine Fülle von Themen, die uns als Verbandsleitung beschäftigen. Als Vordenker innerhalb des Verbandes nehmen wir die Herausforderung an, um auf auf uns zukommende Veränderungen nicht nur zu reagieren, sondern realistische mittel- und langfristige Szenarien und Massnahmen zugunsten
unseres MPV zu erarbeiten. Wir müssen uns aber auch die Frage stellen, ob ihr alle als Mitglieder ebenfalls bereit seid, die unausweichlichen Veränderungen und Konsequenzen voll mitzutragen. Dieses kurze Referat soll euch anspornen, euch ebenfalls über die Zukunft des MPV Gedanken zu machen und in einen Dialog mit uns einzutreten.
Besten Dank für eure Aufmerksamkeit. Hiermit gebe ich das Wort an unseren Präsidenten, Albino Sterli.»


Traktandum 2:

Wahl der Stimmenzähler und des Wahlpräsidenten Albino Sterli übernahm den formellen Teil. «Danke, Manuela, für deine interessanten Ausführungen, die als Anregung dienen sollen. Auch von meiner Seite heisse ich alle Anwesenden herzlich an unsere 3. GV willkommen. Zuerst stelle ich fest, dass die Einladung an die Generalversammlung 2017, die Traktandenliste, der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2016 fristgerecht jedem Mitglied via foodaktuell zugestellt wurden.
Als Stimmenzähler werden vorgeschlagen und mit Applaus bestätigt: 1. Roby Favre 2. Peter Hugentobler
Als Wahlpräsidentin wird vorgeschlagen und mit Applaus bestätigt: Giusy Meschi, Geschäftsführerin
Die Festsetzung der Stimmenzahl erfolgt nach Art. 23, Abschnitt 7 der seit 18.5.2014 geltenden Verbandsstatuten. Beschlüsse der Generalversammlung werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Sowohl die Mitglieder der GPK als auch der Verbandsleitung stimmen mit. Bei Stimmengleichheit hat das Verbandspräsidium bzw. seine Stellvertretung den Stichentscheid. Die brieflich und online abgegebenen Stimmen werden dazugezählt. Es sind 207 Stimmen vertreten. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
90 anwesende Stimmen, zusammen mit Verbandsleitung und GPK und Delegas, 117 brieflich und online abgegebene Stimmen.
Gemäss Art. 23, Abschnitt 12 der Verbandsstatuten ist die Generalversammlung mit den anwesenden und den brieflich und online abgegebenen Stimmen beschlussfähig.
Total 207 Stimmen, die Stimmenmehrheit beträgt 104 Stimmen.
Traktandum 3: Genehmigung des Protokolls der 2. Generalversammlung des MPV vom 29.5.2016 Das Protokoll wurde in foodaktuell 12 und 13/2016 publiziert und ist auf der MPV-Homepage einsehbar. Falls niemand Einwände dazu hat, empfiehlt die Verbandsleitung die Annahme des Protokolls gemäss Publizierung:
Ja-Stimmen: 205; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 2. Angenommen mit 205 Stimmen


Traktandum 4:

Ehrung der Verstorbenen Mit Bedauern mussten wir bis 31.12.2016 von sehr vielen (53) Mitgliedern Abschied nehmen – es sind dies: Peter Arnold, Schattdorf; Martin Bernet, Schötz; Ernst Bohnenblust, Aarwangen; Georges Bohren, Kirchberg; Hansueli Bosshart, St. Peterszell; Georg Fischbacher, Bütschwil; Karl Germann, Gossau; René Grand, Semsales; Paul Greppin, Glion; Walter Hauenstein, Zürich; Hans-Rudolf Hodel, Bern; Emanuel Hösli, Langnau a. A.; Bruno Huber, Thusis; Peter Jenni, Schüpfen; Andreas Joller, Buochs; Franz Kerschbaumer, Oensingen; Walter Koch, Villmergen; Willy Kuhn, Wohlen; Hans Kunz, Ettiswil; Walter Lienhard, Langenbruck; Willi Meier, Hermetschwil-Staff; Charles Métraux, Lausanne; Kurt Müller, Schlieren; Rudolf Müller, Dottikon; Paul Oeler, Rapperswil; Walter Oesch, Merishausen; Karl Pfaffelmoser, Solduno; Walter Pfister, Waltenschwil; Edwin Rauch, Fehraltorf; Bruno Reichen, Buchs AG; René Rüdisühli, Goldach; Konrad Schnider, Aarau; Werner Schwab, Meyriez; Karl Signer, St. Gallen; Gernot Sinske, Büron; Josef Stenz, Berikon; Hans Stöckli, Rheinfelden; Heinrich Stoffel, Chur; Peter Stucki, Blumenstein; Peter Stulz, Heitenried; Fridolin Süess, Uettligen; Hans Thalmann, Zürich; Paul Thommen, Sevelen; Willy Tschannen, Niederwil; Werner Ungricht, Kriens; Simon Wermelinger, Olten; Heinz Werthmüller, Wangen b. Olten; Walter Witschi, La Tour-dePeilz; Gottlieb Wölfli, Schlieren; Konrad Wuttke, Gunten; Daniel Wyler, Lausanne; Josef Zihlmann, Luzern; Meinrad Zimmermann, Sargans
Ich bitte, die Verstorbenen mit einer Gedenkminute zu ehren.»

 

Traktandum 5:

Genehmigung des  Jahresberichtes 2016 «Der Jahresbericht wurde allen Mitgliedern rechtzeitig zur GV zugestellt. Bevor wir darüber abstimmen, möchte ich mich bei den Mitgliedern der Sektion Zofingen entschuldigen. Der Fehlerteufel hat sich eingeschlichen: Leider haben wir zu spät bemerkt, dass bei der Auflistung der bestehenden MPV-Sektionen die Sektion Zofingen nicht aufgeführt ist. Das wird im nächsten Jahresbericht selbstverständlich korrigiert.
Falls niemand das Wort erwünscht, empfiehlt die Verbandsleitung die Genehmigung des Jahresberichtes 2016 gemäss Publikation.»
Ja-Stimmen: 205; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 2. Angenommen mit 205 Stimmen


Traktandum 6:

Genehmigung der Jahresrechnungen und Entlastung der Organe Traktandum 6.1–6.3 «Ich verweise auf die Seiten 14 bis 20 des Jahresberichtes 2016.

• Bericht und Antrag der GPK an die Generalversammlung 2016 betreffend Geschäfts- und Finanztätigkeit des Verbandes und der Stiftung sind einsehbar. Es gingen keinerlei Anfragen an die Verbandsleitung oder Geschäftsstelle ein.

• Seiten 16 und 17 Rechnung Jahresverband

• Seite 18 Kommentar Rechnung Jahresverband
Falls es keine Wortmeldungen gibt, bittet die Verbandsleitung um Genehmigung der Jahresrechnung des Verbandes 2016 und um Décharge der Organe.»
Ja-Stimmen: 201; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 6. Angenommen mit 201Stimmen


Traktandum 6.2:

Jahresrechnung der Stiftung W + S 2016 «Ich verweise auf die Seiten 14 bis 20 des Jahresberichtes 2016.

• Seiten 19 und 20 Rechnung Stiftung W + S

• Seite 20 Kommentar Rechnung Stiftung W + S
Falls es keine Wortmeldungen gibt, bittet die Verbandsleitung um Genehmigung der Jahresrechnung der Stiftung W + S 2016 und um Décharge der Organe.»
Ja-Stimmen: 204; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 3. Angenommen mit 204 Stimmen


Traktandum 6.3:

Annahme des Revisorenberichtes «Der Revisorenbericht der GPK ist im Jahresbericht 2016 enthalten.
Die GPK hat anlässlich der Revision keine Ungereimtheiten festgestellt.
Die GPK und und die Verbandsleitung empfehlen den Revisionsbericht zur Genehmigung unter Vorbehalt der Genehmigung des Kontos «Vollzugskostenbeitrag» durch die Paritätische Kommission.
Ja-Stimmen: 207; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 0. Angenommen mit 207 Stimmen
Ein Dankeschön für ihre Leistung an die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission.»


Traktandum 7:

Festsetzung des Verbandsbeitrages für 2018 «Es freut mich, dass aktuell wiederum keine Notwendigkeit besteht, den jetzigen Verbandsbeitrag zu erhöhen, der seit über 10 Jahren unverändert ist. Die Verbandsleitung empfiehlt der Generalversammlung die Beibehaltung des aktuellen Verbandsbeitrages von Fr. 12.–/Monat.»
Ja-Stimmen: 205; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 2. Angenommen mit 205 Stimmen


Traktandum 8:

Wahlen der  Verbandsleitung 2017– 2020 Giusy Meschi übernahm dieses Traktandum. «Danke an Albino Sterli, dass ich für die Durchführung der Wahlen bestimmt worden bin. Es ist mir Freude und Ehre, diese Aufgabe zu übernehmen. Die letzten Wahlen fanden 2014 in Landquart statt; gemäss Statuten werden die Verbandsgremien des MPV neu gewählt oder in ihrem Amt bestätigt. Die bestehende Verbandsleitung hat während der letzten Amtsperiode ihre Arbeit vor allem auf die Stabilisierung der Branche und auf das Wachstum der Mitgliederzahlen fokussiert; in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle wurden die gesteckten Ziele übertroffen – wir sehen das sehr schön an den soeben von Herrn Sterli präsentierten Zahlen. Wie bereits angekündigt, gingen zwei Demissionen ein. Markus Widmer zählt nun zu den glücklichen Geniessern des dolce far niente und zieht es vor,
dass Mitglieder im aktiven Arbeitsprozess den Sitz in die Verbandsleitung einnehmen. Beat Ungricht tritt nach 24 Jahren aus der Verbandsleitung zurück. Er bleibt uns aber erhalten, wird er Einsitz in andere, für den Verband sehr wichtige Gremien nehmen.


Traktandum 8.1–8.3:

Die aus den letzten Wahlen verbliebene Gesamtverbandsleitung bestehend aus Albino Sterli, Manuela Bichsel und Toni Abbühl stellt sich für die nächste Wahlperiode 2017–2020 zur Verfügung. Ich schlage eine In-Globo-Abstimmung vor, aus ser jemand der Anwesenden wünscht einen offenen Wahlmodus. Falls dies nicht der Fall ist, bitte ich um Stimmabgabe für die Bestätigung als Verbandsleitungsmitglieder von Albino Sterli, Manuela Bichsel und Toni Abbühl.
Ja-Stimmen: 204; Nein-Stimmen; 0 Enthaltungen: 3. Angenommen mit 204 Stimmen
Ich danke im Namen der Verbandsleitung für das ausgesprochene Vertrauen. Die jeweiligen schriftlichen Annahmeerklärungen der Wahl liegen vor.


Traktandum 8.4:

Wahl von Natalie Brunner als VL-Mitglied Sehr gerne stelle ich euch kurz Natalie Brunner vor, die aus einer Metzgerdynastie stammt: eine junge Frau mit einem beachtlichen beruflichen Werdegang; angefangen hat sie als Detailhandelsfachfrau für Nahrungs- und Genussmittel und hat die Ausbildung als HR-Fachfrau beendet. Als Prüfungsexpertin Detailhandel Richtung Fleisch und eidg. dipl. Berufsbildnerin steht sie stets in Kontakt mit jungen Fachleuten. Ihr liegt vor allem die Zukunft der Metzgerschaft am Herzen in allen Facetten, denn tätig ist sie unter anderem als Jurymitglied bei der Ausbeinmeisterschaft oder bei der aktiven Unterstützung bei verschiedenen Lehrlingsprojekten. Die Verbandsleitung ist sich sicher, dass Natalie Brunner einen wichtigen und wertvollen Beitrag

 für den nachhaltigen Erfolg der Branche leistet. Ich bitte um Stimmabgabe für die Wahl von Natalie Brunner als neues Verbandsleitungsmitglied.
Ja-Stimmen: 203; Nein-Stimmen: 2; Enthaltungen: 2. Angenommen mit 203 Stimmen
Die schriftliche Annahmeerklärung der Wahl liegt vor.
Ich gratuliere Natalie Brunner herzlich zur erfolgten Wahl und freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit.»
Natalie Brunner bedankte sich für die erfolgte Wahl als Neumitglied in die Verbandsleitung.


Traktandum 8.5:

Wahl von Marco Domedi  als VL-Mitglied «Es freut mich, Marco Domedi in kurzen Sätzen zu präsentieren. Bei den hier anwesenden Sektionspräsidenten ist er bekannt, da er seit 1991 als Sektionspräsident der Sektion Winterthur tätig ist. Doch schon vorher war er als Vorstandsmitglied der Sektion tätig. Er kennt sich also mit der Verbandstätigkeit aus und die Wahl in die VL ist für Marco eine Möglichkeit, auch auf Schweizer Ebene seinen Beitrag zur Entwicklung des Verbandes zu leisten. Marco Domedi steht mit beiden Füssen fest in der Arbeitswelt. Als Chefmetzger in Direktkontakt mit seinen Mitarbeitern kennt er deren Fragen und Sorgen, aber auch die Sichtweise des Vorgesetzten. Er ist für unsere Verbandsleitung sicher eine Bereicherung und wir freuen uns alle auf seine Inputs.
Ich bitte um Stimmabgabe für die Wahl von Marco Domedi als neues Verbandsleitungsmitglied.
Ja-Stimmen: 204; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 3. Angenommen mit 204 Stimmen
Die schriftliche Annahmeerklärung der Wahl liegt vor.
Ich gratuliere Marco Domedi herzlich zur erfolgten Wahl und freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit.»
Marco Domedi bedankte sich für die erfolgte Wahl als Neumitglied in die Verbandsleitung.


Traktandum 8.6:

Wahl des  Verbandspräsidiums «Ich bin froh darüber, dass sich Albino Sterli wiederum für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung stellt.
Er ist als Präsident sehr präsent und arbeitet eng mit der Geschäftsstelle zusammen. Sein Wissen in zahlreichen Bereichen, sein messerscharfer Verstand, seine vernetzte Denkweise und nicht zuletzt seine herausragende Persönlichkeit machen ihn zum Gesicht des Verbandes schlechthin. Die Verbandsleitung unterstützt die Kandidatur vollumfänglich. Darf ich um Stimmabgabe für die Wiederwahl meines Chefs als Verbandspräsidenten bitten?
Ja-Stimmen: 205; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 2. Angenommen mit 205 Stimmen
Die schriftliche Annahmeerklärung der Wahl liegt vor.
Ich gratuliere Albino Sterli herzlich zur erfolgten Wiederwahl und freue mich sehr auf unsere immer sehr anregende Zusammenarbeit.»
Albino Sterli bedankte sich für die erfolgte Wiederwahl als Verbandspräsident und für das erneut ausgesprochene Vertrauen. Es sei ihm ein Anliegen, herauszustreichen, dass er sein Amt nur ausführen könne, weil er voll auf seine Kolleginnen und Kollegen der Verbandsleitung und auf die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle zählen dürfe. Gemäss Statuten konstituiert sich die Verbandsleitung selber. In diesem Sinn informierte er, dass Manuela Bichsel bereits im Vorfeld zu den heutigen Wahlen als Vizepräsidentin wieder bestätigt worden sei.


Traktandum 9:

Wahl der Geschäftsprüfungskommission 2017–2020 «Seit der Demission von Martin Lang auf die GV 2016 ist ein Sitz in der GPK vakant.


Traktanden 9.1 und 9.2:

Christian Bütikofer und Roby Favre haben sich für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung gestellt. Die Verbandsleitung unterstützt die Wiederwahl der zwei bisherigen Mitglieder der GPK und schlägt vor, die Wiederwahl in globo vorzunehmen.
Falls also niemand dagegen ist, bitte ich um Stimmabgabe für die Wiederwahl von Christian Bütikofer und Roby Favre als Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission.
Ja-Stimmen: 204; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 3. Angenommen mit 204 Stimmen
Die schriftlichen Annahmeerklärungen der Wahl liegen vor.
Ich gratuliere den beiden herzlich zur erfolgten Wiederwahl und freue mich sehr auf unsere immer sehr gute Zusammenarbeit.


Traktandum 9.3:

Frauenpower ist beim MPV angesagt: Sehr gerne stelle ich kurz Esther Wildi vor, welche sich für den vakanten Sitz in der GPK zur Verfügung stellt.
Esther Wildi ist eidg. dipl. Metzgermeisterin, sie engagiert sich sehr gerne in diversen Gremien des MPV, so als Mitglied der VEKO Metzger, und lebt den Beruf in diversen Rollen, so als Expertin von Berufsprüfungen der Betriebsleiter und von Qualifizierungsverfahren der Detailhandelsfachleute oder Jurymitglied bei der Ausbeinmeisterschaft. Esther ist bereits seit 1999 aktives und stolzes MPV-Mitglied. Dank ihrem Verständnis für komplexe Fragestellungen und für Betriebszahlen ist sie die perfekte Wahl zur Vervollständigung der GPK. Die Verbandsleitung unterstützt die Wahl von Esther Wildi vollumfänglich.
Ich bitte um Stimmabgabe für Esther Wildi als neues Mitglied der Geschäftsprüfungskommission.
Ja-Stimmen: 200; Nein-Stimmen: 1; Enthaltungen: 6. Angenommen mit 200 Stimmen
Willkommen in der  Verbandsleitung: Natalie Brunner.
Die schriftliche Annahmeerklärung der Wahl liegt vor.
Ich gratuliere auch im Namen der Verbandsleitung Esther Wildi herzlich zur erfolgten Wahl und freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit.»
Esther Wildi bedankte sich für die erfolgte Wahl als Neumitglied in die Geschäftsprüfungskommission.


Traktandum 9.4:

Wahl  GPK-Präsidium 2017–2010 «Christian Bütikofer stellt sich zur Zufriedenheit der Verbandsleitung für seine dritte Legislaturperiode zur Verfügung. Die Verbandsleitung unterstützt die Kandidatur vollumfänglich.
Ich bitte um Stimmabgabe für die Wiederwahl von Christian Bütikofer als Präsident der GPK:»
Ja-Stimmen: 204; Nein-Stimmen: 0; Enthaltungen: 3. Angenommen mit 204 Stimmen
Die Wiederwahl von Christian Bütikofer wurde mit Applaus quittiert. Er dankte den Anwesenden für das erneut ausgesprochene Vertrauen und für die stets sehr gute Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle und der Verbandsleitung.


Traktandum 10:

Anträge «Seitens Mitglieder, Sektionen oder GPK sind keine Anträge eingegangen.
Hingegen stellt die VL die Anträge zur Ernennung als Mitglieder der zwei ausscheidenden VL-Mitglieder.


Traktandum 10.1.1:

Ernennung  Ehrenmitgliedschaft Beat Ungricht Bereits seit 30 Jahren gehört Beat Ungricht zur MPV-Familie. Nachdem er in den Sektionen MarchHöfe und Zürich war, ist er seit 1988 in der Sektion
St. Gallen. Rasch wurde er in den Sektionsvorstand gewählt, wo er seit 1993 als Präsident tätig ist. Hervorzuheben ist auch sein Engagement im Kantonalkomitée St. Gallen/Thurgau. Von 1993 bis 2017 war er in der MPV-Verbandsleitung in verschiedenen Positionen aktiv und wird sich weiterhin als Vertreter unserer Berufsorganisation als Mitglied der Versicherungskommission der PK Metzger einsetzen. Danke, dass er sich dieser immer komplizierter werdenden Herausforderung stellen wird. Persönlich, aber auch im Namen der Verbandsleitung, der verschiedenen Gremien, der Geschäftsstelle, aber vor allem der Mitglieder danke ich Beat für seine Arbeit an vorderster Front zugunsten der Mitglieder und der Branche, für seine jahrelange ungebrochene Loyalität, für die zahlreichen konstruktiven Gespräche, auch für die hitzigen Auseinandersetzungen und nicht zuletzt für seine Treue unserem Verband gegenüber.» Beat Ungricht wurde mit überwältigender Mehrheit als neues Ehrenmitglied des MPV ernannt.
In einer emotionalen Dankesrede verabschiedete sich das frisch gebackene Ehrenmitglied aus der Verbandsleitung. Er wünschte dem Verband und den neuen Mitgliedern der Verbandsleitung viel Erfolg für die Zukunft.


Traktandum 10.1.2:

Ernennung Ehrenmitgliedschaft Markus Widmer «Bereits als 18-Jähriger trat Markus Widmer 1968 in den MPV ein. Dass er sich voll und ganz mit unserem Berufsverband identifizierte, sieht man auch daran, dass er sich in verschiedenen Gremien einbrachte und immer zugunsten des Verbandes und seiner Mitglieder agierte. Ganze 28 Jahre, bis 2010, war er in der Sektion Bern im Vorstand tätig, davon die letzten 20 Jahre als Sektionspräsident. 2002 trat er in die Verbandsleitung ein und erwies sich als loyaler Teamplayer. Er war immer bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Dank seiner diplomatischen Art konnten manche Diskussionen entschärft werden. Markus gilt als Vater der MPV-Website, die er auch weiterhin dankenderweise betreuen wird. Jahrelang war Markus Wid
mer als Mitglied der Versicherungskommission der Metzger tätig. Wir alle danken Markus herzlich für seine überaus wertvolle Zusammenarbeit, für seinen Humor und seine offene Art. Unsere besten Wünsche, dass er im Kreise seiner Familie, vor allem mit seiner Frau Therese, den neuen Lebensabschnitt in vollen Zügen geniessen kann.»
Markus Widmer wurde mit überwältigender Mehrheit als neues Ehrenmitglied des MPV ernannt.
Auch Markus Widmer hatte in seiner Verabschiedungsrede Dankesworte für seine Ernennung als Ehrenmitglied, mit den besten Wünschen für den Verband und Glückwünsche für die neuen Mitglieder der Verbandsleitung.


Traktandum 11:

Ehrungen Goldenes Verbandsabzeichen/bester Werber Der MPV durfte 29 Mitgliedern zur 20-jährigen Mitgliedschaft gratulieren.
Die drei persönlich anwesenden Mitglieder Orazio Crucitti, Gabriela Hersche und André Schmid wurden mit Applaus und dem goldenen Abzeichen für ihre 20-jährige Mitgliedschaft beglückwünscht.
Als bester Einzelwerber ging 2016 unsere Vizepräsidentin Manuela Bichsel mit der Anwerbung von drei Neumitgliedern hervor. Ihr und den übrigen Werbern galt der Dank des Präsidenten im Namen des Verbandes.


Traktandum 12:

Die Anwesenden haben das Wort

Es gingen seitens der Anwesenden keine Wortmeldungen ein. Albino Sterli ergriff das Wort, um einen Gesamtüberblick über das heutige Berufsbild des Fleischfachmannes zu übermitteln, über die Problematik der sinkenden Lehrlingszahlen und um auf die in diesem Zusammenhang entstehenden Herausforderungen hinzuweisen, mit denen sich sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerverbände auseinandersetzen müssen.


Traktandum 13:

Varia Die 4. Generalversammlung des MPV findet am Sonntag, 27. Mai 2018, in Lausanne statt. Albino Sterli bat, sich das Datum vorzumerken, erklärte die Versammlung als beendet und bat zum gemeinsamen Mittagessen.


Zürich, 26. Mai 2017 für die Protokollführung Giusy Meschi, Geschäftsführerin

Albino Sterli, Präsident des MetzgereipersonalVerbandes der Schweiz