In eigener Sache

 
 

 
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser

 

Sie halten bereits die letzte foodaktuell-Ausgabe dieses zur Neige gehenden Jahres in Ihren Händen . Wie immer ist dies der geeignete Zeitpunkt, um aus MPV-Sicht Bilanz zu ziehen . Haben wir sie erreicht, die uns Anfang 2017 gesteckten Ziele wie

• erfolgreiche Lohnverhandlungen auf 2018,

• Erhöhung der Mitgliederzahlen,

• Gründung von weiteren Hausverbänden,

• Budgeteinhaltung,

• verstärkte Zusammenarbeit mit unseren Sozialpartnern,

• gute Eingliederung der neuen Verbandsleitungsmitglieder in die Verbandsleitung?


In Bezug auf den ersten Punkt freut es uns, dass wir uns mit dem SFF nach zähen und aufreibenden Lohnver-handlungen nach drei faktischen Nullrunden auf eine generelle Lohnerhöhung von 0,5 % und eine individuelle von 0,3 % der Brutto-Lohnsumme geeinigt haben. Bereits jetzt stecken wir in den Vorarbeiten für die Verhandlungen des neuen GAVs. Das ist eine der Kernaufgaben unseres Verbandes und verlangt von allen Beteiligten höchste Konzentration, Weitsichtigkeit, Sensibilität für gesellschaftlichen und politischen Zeitgeist, Sinn für Realität und tiefste Kenntnisse der Branche. Bis Ende Januar 2018 müssen wir unsere Forderungen beim SFF einbringen .


In diesem Zusammenhang bitten wir euch um eure Mitarbeit und Aufmerksamkeit: Welche realistischen Neuerungen/Anpassungen sollen eurer Meinung nach eingebracht werden?


Nehmt euch Zeit, eure Gedanken zu ordnen, in den Sektionen und mit euren Arbeitskolleginnen und -kollegen darüber zu diskutieren . Teilt uns eure Anregungen bitte per Mail oder Brief bis Mitte Januar 2018 mit, damit wir eine Auslegeordnung machen können und eure Ideen ebenfalls berücksichtigt werden. Wir sind sehr gespannt, ob sich unsere Vorstellungen mit euren decken .


Was die Nettomitgliederstatistik anbelangt, werden wir erst nach der Endbereinigung definitive Zahlen kennen. Sicher ist schon heute, dass wir aufgrund der Mitgliederstruktur eine beträchtliche Anzahl verstorbener Mitglieder beklagen. Leider haben analog den Vorjahren nicht wenige Mitglieder der Fleischbranche den Rücken gekehrt. Da wir auch 2017 nach längeren Verhandlungen einen weiteren Hausverband gegründet haben, wird sich diese erfreuliche Tatsache positiv auf die Mitgliederstatistik auswirken und somit die vielen bereits erwähnten Abgänge teilweise auffangen.


Was die Einhaltung des Budgets anbelangt, dürfen wir erfreut feststellen, dass dieses dank straffstem Kostencontrolling eingehalten wurde . Höchste Bedeutung messen wir der Pflege der Sozialpartnerschaft zu; nur
dank kontinuierlichem Dialog, gegenseitiger Wertschätzung und aufmerksamer Wahrnehmung gelingt es, die Sozialpartnerschaft zu fördern und lebendig zu gestalten . Denn nur eine funktionierende und intakte Sozialpartnerschaft wird es ermöglichen, die Bedingungen für alle Beteiligten, Arbeitnehmende und Arbeitgeber, zu verbessern.

Nicht zuletzt war es spannend, zu verfolgen, wie unsere zwei neuen Mitglieder der Verbandsleitung sich selber und ihre Überlegungen und Inputs ins Team eingebracht haben. Zwischenzeitlich ist das Gremium gut eingespielt und es ist erfreulich, festzustellen, dass die immer sehr angenehme Zusammenarbeit auch weiterhin besteht .

An diesem Punkt kann ich die anfangs gestellte Frage beantworten – wir haben alle gesteckten Ziele erreicht und teilweise sogar übertroffen.


Dafür ein Danke an euch alle für eure wertvollen Inputs, für die fruchtbaren Dialoge, für eure Loyalität und euer Vertrauen in unseren und euren Berufsverband – seid versichert, dass das Wohlergehen der Mitarbeitenden im schweizerischen Fleischgewerbe unser allerwichtigstes Ziel ist und bleibt. Geniesst die bevorstehenden Feiertage – gute Erholung, Gesundheit und Zufriedenheit wünsche ich euch und euren Lieben für das neue Jahr!


Herzlich
Giusy Meschi Geschäftsführerin