Lohnverhandlungen Micarna SA


 

 
 
 

Lohnverhandlungen für das Jahr 2022

 

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Die Geschäftsleitung und die Personalkommission der Micarna SA haben sich auf der Grundlage des Migros-Landesgesamtarbeitsvertrages und der am 7. Oktober 2021 beschlossenen Lohnanpassungen der Migros Gruppe (0.5% - 1.0% Bruttolohnsummenerhöhung) und der Erhöhung des Mindestlohns wie folgt geeinigt:

 

Die gesamte Lohnsumme bei Micarna wird um 1.0% erhöht.

Von diesem Betrag werden 0.35% strukturell für die Anpassung des Mindest- bzw. der Richtlöhne verwendet. D.h. für sämtliche Mitarbeitenden innerhalbe der Micarna-Gruppe unabhängig der arbeitsvertraglichen Grundlage gelten ab 1.1.2022 folgende Ansätze:

 

Mindestlohn für ungelernte Mitarbeitende: CHF 4'100 (bisher 4'000)

Richtlohn für Mitarbeitende mit einer 2-jährigen Berufslehre: CHF 4'200 (bisher 4'100)

Richtlohn für Mitarbeitende mit einer 3-jährigen Berufslehre: CHF 4'300*(bisher 4'200)

Richtlohn für Mitarbeitende mit einer 4-jährigen Berufslehre: CHF 4'500 (bisher 4'400)

*Der Metzger-GAV sieht für die 3-jährige Berufslehre CHF 4'350 vor, was Micarna entsprechend einhalten wird.

 

Für alle anderen Mitarbeitenden stehen für die Lohnrunde 0.65 % der Gesamtlohnsumme für eine leistungsbezogene Lohnerhöhung zur Verfügung, wobei Mitarbeitende mit einer unterdurchschnittlichen Leistung basierend auf der MFEE oder Dialog-Beurteilung keine Lohnerhöhung erhalten. Alle Lohnanpassungen erfolgen per 1. Januar 2022. Das Ergebnis aus den Lohnverhandlungen für Mitarbeitende, die dem Metzger-GAV unterstellt sind, wird am 11.11.2021 bekanntgegeben.

 

Sozialversicherungsprämien 2022:

Die Lohnabzüge für die Unfallversicherungsprämien in der Micarna SA werden 2022 gesenkt. Die Berufsunfallversicherung von 0.76% auf 0.64% und die Nichtberufsunfallversicherung von 1.32% auf 1.10%. Die Krankentaggeldprämien für 2022 steigen um 0.20% hauptsächlich Corona-bedingt von aktuell 1.80% auf 2.00%. Unter dem Strich sinken die Sozialversicherungsprämien um 0.14%.

 

 Zudem sind ab 1.1.2022 alle Sozialversicherungen in der Micarna-Gruppe harmonisiert, d.h. dass auch alle Tochterfirmen (zuletzt Mérat/Tipesca und Favorit) bei der SUVA im Unfallbereich und bei der SWICA im Krankentaggeldbereich zu verbesserten Konditionen versichert sind. Trotz Erhöhung der Prämien bei einigen Tochterfirmen wird den Mitarbeitenden kein finanzieller Nachteil erwachsen.

 

Mittlerweile sind wir schon im zweiten Corona Jahr. Trotz grösserer Aufwände aufgrund der Pandemie können wir die Lohnsumme für die Micarna SA erneut erhöhen und einen Teil der Lohnabzüge für die Sozialversicherungen kompensieren. Das freut uns ausserordentlich. Wir danken allen herzlich für ihre Beiträge zum Unternehmenserfolg, der auch die Lohnerhöhungen möglich macht. Auch im kommenden Jahr wollen wir gemeinsam mit Engagement die Herausforderungen des Marktes als ein grosses Team meistern. Lasst es uns zusammen angehen.

 

 Geschäftsleitung und Personalkommission

 Peter Hinder                              Christian Widmann          Alain Thalmann                Alois Sennhauser           

 Unternehmensleiter                 Leiter Direktion                HRM Präsident PEKO      Vizepräsident PEKO